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"Hey boys tonight we get away..." - Chris de Burgh in Erfurt, 04.10.2011

Wow, das ist ja echt enorm. Gestern 64 Besucher hier auf dem Blog, heute immerhin schon wieder 40! Also wenn das jetzt auch noch alles echte interessierte Leser wären und nicht nur irgendwelche Blindzugriffe aus dem Netz durch was auch immer, dann wäre ich echt gerührt. Dann würde ich mir auch die Sache mit dem Buch nochmal überlegen. *lach* Sorry, Insider. Aber so verschieb ich das doch erst noch ein Stück nach hinten raus. ;-)

Ja ich will auch mal wieder was hören lassen von mir. Ist schon komisch in letzter Zeit, entweder es passiert einfach nichts Nenneswertes oder ich hab dann einfach nicht den Drang, darüber zu berichten. Auch über das vergangene Wochenende hätte man durchaus einige Worte verlieren können. Aber da hatte ich eben wieder mit dem zweiten Teil des Problems zu kämpfen. ;-) Dabei hatte ich wirklich eine gute Zeit. Das Wetter war fantastisch und ich konnte einen Teil der Tage in sehr lieber Gesellschaft verbringen. Nochmals danke dafür. Auch ein Konzert gab es am Samstagabend zu bewundern. Wenzel mischte das Malzhaus in Plauen auf und war richtig gut drauf dabei. Aber wie gesagt, mir war hinterher nicht so nach mitteilen, mir gingen einfach zu viele Dinge durch den Kopf. Das ist heute auch nicht wirklich anders. Aber da gestern schon wieder ein Konzert anstand, will ich trotzdem versuchen, noch ein paar Eindrücke zusammen zu tragen.

Chris de Burgh – an seiner Musik scheiden sich wohl auch so ein bisschen die Geister. Obwohl man glaube ich nicht einmal sagen kann, entweder man liebt ihn oder man hasst ihn und dazwischen gibt es nichts. Es gibt viele Leute, die seine alten Werke sehr schätzen (als noch stärker der „Liedermacher“ im Vordergrund stand) und eben mit den neueren Stücken der „Pop“-Phase nichts anfangen können. ;-) Zugegeben, so ein bisschen geht mir das auch so. „Spanish Train and other stories“ ist für mich immer noch eines DER Singer-/Songwriter-Alben schlechthin. Aber die „Lady in Red“ war schon ein einschneidender Punkt in seiner Karriere, hat ihn aber auch sehr in die Ecke des Schlager. Oder Schmusepop-Barden gedrängt. Und es ist schon richtig, er bedient diese Schiene auch immer wieder und wohl auch immer wieder sehr gerne. Genug Fans (vor allem weibliche), die das von ihm erwarten, hat er ja. ;-) Aber man sollte nicht vergessen, auch danach und bis heute gibt es immer noch die andere Seite mit engagierten Texten, die nach wie vor seine Songwriter-Qualitäten zeigt. Ich selbst hab mich mit seinen letzten Alben auch etwas schwer getan. Ich fand sie ganz nett, hab sie aber ehrlich gesagt nur wenig gehört. Da fehlte für mich persönlich oft so ein bisschen der Pfiff, dieses gewisse besondere Etwas, das mich sofort anspringt. Wie eben bei den alten Sachen. Obwohl, gerade das (noch) aktuelle Album ist eigentlich sehr gut und auch recht abwechslungsreich. Das hab ich gestern im Livegeschehen erst so richtig mitbekommen. Vielleicht bin ich auch ein wenig übersättigt bei der vielen verschiedenen Musik, die ich ständig auf mich einprasseln lasse. ;-)

Zweimal hatte ich CdB bereits live gesehen, einmal in 2000 und dann nochmal in 2002. In der Zwischenzeit hatte es ihn glaube ich auch nicht hierher nach Erfurt verschlagen. Und nun war es einfach mal wieder an der Zeit. Wenn ich ehrlich bin, der Tag gestern ließ sich irgendwie komisch an und ich hatte so gar keinen Bock auf Konzert. Ja auch das gibt es manchmal bei mir. *grins* Noch schlimmer wenn ich nicht mal die genaue Ursache dafür kenne. Oder kenn ich die doch? Egal das ist eine andere Sache. Aber die Karte war da und so musste ich, ob ich nun wollte oder nicht, losziehen zur Messehalle. Und das war auch gut so. Der Abend hat sich dann doch sehr gut entwickelt. Gut es ist nach wie vor sehr befremdlich, bei einem Rockkonzert sitzen zu müssen. Das kann ich nach wie vor nicht ab. Und als dann im Vorfeld noch durchgesagt wurde, dass es zwischendrin auch noch eine Pause gibt, da waren meine Bedenken noch ein Stückchen größer. ;-) Obwohl das eigentlich schon seinen Sinn macht. Das aktuelle CdB-Album heißt „Moonfleet and other stories“ und ist mehr oder weniger ein Konzeptwerk. Es enthält überwiegend Stücke basierend auf einer Erzählung, die im 18. Jahrhundert spielt und in der es um einen jungen Mann geht, der sich mit Schmugglern, Piraten, dem großen Abenteuer aber auch der großen Liebe auseinandersetzen muss. Deswegen hatte ich eigentlich erwartet, im ersten Programmteil komplett dieses Werk zu hören und in der zweiten Hälfte dann auf die schon „gebrauchten“ Stücke zu treffen. ;-) Dem war aber nicht so. Die „Moonfleet“-Songs lagen zwar wirklich vor allem im ersten Teil, wurden aber auch da schon mit anderen Liedern durchmischt. Wie gesagt, ich war nicht wirklich richtig gut drauf gestern und brauchte ein Weilchen, um in Schwung und in Stimmung zu kommen. Und als gleich als drittes Stück „Missing You“ auf dem Programm stand (ein schöner Song aber trotzdem nicht so ganz einer meiner Favoriten), da dachte ich mir immer noch, das wird wohl eher ein Abend der seichten Schmusesongs. Glücklicherweise hatte ich mich auch da getäuscht. Es wurde sehr abwechslungsreich, es tauchten viele der guten alten Stücke auf und einige meiner ganz speziellen Lieblinge waren auch dabei. Diese gewisse Gleichgültigkeit, die immer noch in mir schlummerte, war dann doch recht schnell vergessen. Das ging eigentlich schon direkt nach „Missing You“ los denn es ging sofort mit „Ship To Shore“ weiter und das riss mich schon aus meiner Abgestumpftheit. Auch wenn ich gemerkt habe, dass mir die Textsicherheit mittlerweile ein wenig abhandengekommen ist ;-) , bei „meinen“ Highlights hat es immer noch recht gut funktioniert. „Spanish Train“ und „The Getaway“ (sehr intensiv) endlich mal live zu hören, das war schon ein besonderes Erlebnis. Im zweiten Teil gab es dann auch den obligatorischen Akustik-Teil, bei dem Chris allein nur mit seiner Gitarre und Stimme auf der Bühne stand. Dort gab es dann unter anderem solche Perlen zu hören wie „Spaceman Came Travelling“ oder „Where Peaceful Waters flow“.Einfach nur zum Heulen schön. Wirklich gelaufen sind mir die Tränen allerdings bei „Borderline“ in der Full-Band-Version. Irgendwie krieg ich schon immer eine Gänsehaut, wenn ich nur an dieses Lied denke. Ich merk es schon wieder, wie ich jetzt hier schreibe. Und auch bei der ersten Zugabe musste ich schwer schlucken. „Snows of New York“ ist halt auch einfach so ein zu Herzen gehendes Stück, zumal ich es selbst mit dem Abschied von mir lieb gewordenen Personen auch nicht so habe. Von daher…

Aber genug der Traurigkeit. Auch einige Coverversionen aus den beiden „Footsteps“-Alben (das zweite erscheint erst nächste Woche) gab es zu hören, genauer 3 an der Zahl. „Africa“ war wieder im Programm und auch „S.O.S.“ von Abba war sehr hörenswert. Als besondere Überraschung gab es dann noch einen Song zu hören namens „Seven Bridges“. Na klingelt da was??? ;-) Genau, das ist „Über 7 Brücken“ von Karat, Chris hat einen  englischen Text dazu gemacht und ich finde, das Stück ist ihm sehr gut gelungen. Wobei ich den Maffay-Versionen als Karat-Fan immer etwas gespalten gegenüber stand. Aber das hier ist doch was anderes.

Der absolute Knaller für mich war dann aber doch das Stück, mit dem der erste Programmteil seinen Abschluss fand und man uns in die Pause entließ. Es gibt ja mehrere „Suiten“ von CdB, also Stücke die aus mehreren zusammenhängenden Einzelliedern bestehen. „Revolution“ ist das beste Beispiel dafür. Das lief gestern nicht, ich hatte es aber schon bei einem anderen Auftritt genießen dürfen. Dafür gab es ein Werk zu hören, mit dessen Aufführung ich eigentlich nicht gerechnet hatte. Ich hab „The Leader/The Vision/What About Me?“ vom „Into The Lght”-Album von je her sehr gern gemocht. Ein sehr intensives Stück mit aufrüttelndem Inhalt. Und ich war sehr froh, dass es gestern mit im Programm war. Schon allein das war es wert, das Geld für diesen Abend auszugeben.

Nicht zu vergessen auch die Kommentare und Geschichten, die CdB immer mal wieder zwischendurch erzählte. Bemerkungen, die mit den jeweiligen Songs zu tun hatten, die die Geschichte und den Inhalt erklärten. Das war immer sehr engagiert, ob es nun um den Drang nach Freiheit, die großen und kleinen Lebensnöte oder auch die Piraterie im Wandel der Zeiten ging. ;-) Die heutige Piraterie wird ja überwiegend eher vom Staatswesen ausgeübt. ;-) Aber auch die Komplimente ans deutsche Publikum durften nicht fehlen. Und die Erkenntnis, dass Chris Weihnachten sehr mag. Besonders hier in Deutschland. Wie so ein Vorweihnachtstag dann bei ihm aussehen könnte, wenn er z.B. gerade in Erfurt unterwegs wäre, das gab er kurz zum besten: Frühstück auf dem Weihnachtsmarkt, wegen der Kälte erstmal einen Schnaps, dann noch einen, Treffen mit Freunden und wegen der Kälte einen Glühwein, gegen den Hunger dann eine Currywurst (mit Senf), danach noch einen Schnaps und wohl auch noch einen Glühwein. Danach dann ganz schnell zurück nach Hause bzw. Hotel und zurück ins Bett, da es ihm ja nicht so gut ginge. *lach* Der Mann ist einfach köstlich.

Alles in allem war es ein schöner und eindrucksvoller Abend, auch wenn ich mich im Vorfeld gar nicht so gefühlt habe. Wenn man die Pause abzieht, bleibt trotzdem eine Netto-Spielzeit von fast 3 Stunden übrig. Enorm. Wo hat man das heute schon noch? Und das sitzen müssen hatte irgendwann auch ein Ende, bei „Lady in Red“ gewährte man dem Publikum den Sturm zur Bühne und so konnte man die letzte reichliche halbe Stunde noch richtig konzertecht verbringen. *grins* Das war auch gut, die Platzwahl war mir diesmal nicht so wirklich geglückt. Wir hatten zwar Plätze in der zweiten und in der dritten Reihe, allerdings sehr weit links außen und schon am Bühnenrand vorbei. Das war nicht wirklich so toll. Beim nächsten Mal vielleicht dann doch lieber ein wenig weiter weg, dafür aber dann eher mittig sitzend. Und obwohl wir an dieser Stelle die linken Boxen mehr oder weniger direkt vor uns hatten, für meine Begriffe war es eher etwas zu leise. Also der Sound an sich war gut ausgesteuert und glockenklar, man konnte die Instrumente sehr gut heraus hören und auch die Stimmen kamen gut durch. Aber alles in allem fehlten mir so ein wenig der Druck und die Wucht. Ich könnte jetzt böse sein und sagen, bei einem Sitzkonzert wird der Lautstärkepegel dann wohl auch eher auf die Ohren älterer Zuhörer abgestimmt. *grins* Obwohl gerade die ja eventuell gerade nicht mehr so gut hören. *lach* es sollte wohl einfach so sein. Denn ein Ausflug vom Altersheim war das gestern nun wirklich nicht!!! Ich glaube ich habe mein Interesse an der Musik von Chris de Burgh wieder gefunden. Werde mein Musikarchiv mal entsprechend durcharbeiten. Und beim nächsten Konzert bin ich auf jeden Fall wieder dabei. ;-)

 

PS: Nun wollte ich Euch eigentlich als kleine Zugabe hier mal die Geschichte von „The Leader/The Vision/What About Me?“ mit anhängen. Da gibt es nämlich einen Clip mit dem kompletten Werk, der sogar von offizieller CdB-Seite ins Netz gestellt wurde. Aber wie das immer so ist, diese Scheiß GEMA hat mal wieder die Ansicht nicht frei gegeben. Sorry aber mir fiel jetzt keine nettere Umschreibung ein. ;-) Aber ich habe einen Ausweichplan gefunden. Da war jemand so freundlich und hat das Stück vor ein paar Tagen bei einem Konzert mitgefilmt. Ist jetzt nicht ganz optimal aber Bild und Ton sind einigermaßen OK (auch wenn man von der Band nicht sooo viel sieht ;-)). Und Ihr seht von der Gestaltung her  genau das, was ich gestern auch live erleben durfte. Nur sitzt Ihr jetzt auf der rechten Seite des Zuschauerraumes und ich saß auf der linken. ;-)

5.10.11 11:09
 


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