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Man muss das Leben nehmen aber nicht sich …

„Komm kleine Fee
Es ist gar nichts dabei
Und sag deinen Satz:
Du hast drei Wünsche frei
Und du musst auch nicht länger mehr weinen
Komm kleine Fee
Und komm schnell denn es eilt
Und sag deinen Satz
Der mich froh macht und heilt
Und ich brauch von den drei auch nur einen“
( HRK „Komm kleine Fee“ )

Ja nun konnte ich gar nicht so richtig was anfangen mit dem vergangenen langen letzten Wochenende. Gezwungenermaßen musste ich ja die Zeit dazu nutzen, mich ein wenig auszukurieren. Das einzig Gute daran war, ich hatte ausreichend Zeit, mich nebenher ausführlich ein paar meiner musikalischen Neuanschaffungen widmen zu können. Besonders angetan dabei hat es mir das neue Album von Heinz Rudolf Kunze. Deutschrock in den verschiedensten Variationen ist ja schon immer ein besonderes Steckenpferd von mir gewesen. Und gerade Herr Kunze hat auf diesem Gebiet, wenn auch nicht immer unumstritten, einiges zu sagen in seiner unverwechselbaren Art und seiner immer wieder ganz besonderen Sprache. Ich höre seine Musik schon seit vielen, vielen Jahren sehr gerne. Ich mag seinen Umgang mit der Sprache, seine doch recht speziellen Metaphern, die Art wie er sich ausdrückt. Allerdings muss ich sagen, mit den letzten Alben hatte ich immer wieder so meine Probleme. Will nicht sagen, dass sie schlecht waren. Aber der Zugang zu ihnen hat sich für mich als teilweise äußerst schwierig erwiesen. Das war bei den älteren Alben wesentlich einfacher. Zugegeben, da waren immer wieder Lieder, die mir sofort ins Ohr gingen, die sich quasi sofort geöffnet haben. Das Album als Ganzes hab ich aber immer wieder nur sehr schwer zu fassen gekriegt. Manchmal kam der Aha-Effekt erst dann, wenn ich die Stücke auch live beim Konzert erlebt hatte; das war zumindest immer eine große Hilfe. Dieses neue Album präsentiert sich mir selber nun wieder völlig anders. Nach dem ersten Durchhören hatte ich sofort einen Draht dazu gefunden, nicht nur für einzelne Stellen sondern für den gesamten Komplex ansich. Ein gutes Gefühl. *lach* Es gibt jetzt stilistisch nichts umwerfend Neues auf dieser Scheibe, das braucht es aber auch nicht unbedingt. Vielmehr gibt es den typischen Kunze in seiner ganzen Bandbreite von rockig bis hin zu den Balladen. Auch thematisch ist das Spektrum wieder breit gefächert. Da sind die Songs, die Standpunkt beziehen bzw. sich mit den politischen Gegebenheiten auseinandersetzen wie „Europas Sohn“, „Schämt ihr euch nicht“ oder „Weltweit Feuer frei“. Da geht es um ständig wachsende Ignoranz mit „Der Clown schreit Feuer“. Es gibt auch wieder Persönliches mit „Das Leben nehmen“, ein Lied, das man schon als eine Art Fortsetzung von „Brille“ sehen könnte. Natürlich dürfen auch die allbekannten Liebeslieder nicht fehlen, sei es auch hier die Erinnerung an Verflossenes wie „Küsse unterm Kleid“ und „Wenn du sie siehst“ oder der Ausdruck bestehender Gefühle mit „Stein vom Herzen“ oder „Das Glück auf deiner Seite“. OK was soll ich weiter aufzählen, irgendwie mag ich sie alle, diese neuen Songs, da ist für mich kein wirklicher Ausreißer dabei. Wenn ich mich allerdings auf Lieblingsstücke festlegen müsste, dann sind das auf jeden Fall die „Küsse unterm Kleid“ und „Komm kleine Fee“. Deshalb auch das Zitat am Anfang. Ich steh einfach auf solche melancholischen Lieder. ;-) Ach ja, nicht dass ich es vergesse, da ist ja auch noch dieses „Die Wahrheit eines Sieges“. Das hat sich bereits jetzt irgendwie einen besonderen Platz in mir erspielt. Das Gefühl dabei geht ein ganzes Stück zurück und die Atmosphäre erinnert mich irgendwie an die Zeiten von „Keine Angst“ oder auch „Der schwere Mut“. Also ich kann alles in allem nur sagen, ich finde dieses neue HRK – Album sehr gelungen. Und ich freue mich schon darauf, die Lieder live erleben zu können. Gut das wird jetzt noch ein bisschen dauern aber im Februar machen Kunze und Verstärkung auf ihrer Tour auch wieder halt in Erfurt und das wie gewohnt im „Stadtgarten“. Das werd ich sicher nicht verpassen. ;-) Und dann wird sicher auch meine Frage beantwortet werden, wer denn jetzt neben Zorro die zweite Gitarre in der Band spielen wird. Oder eben auch die neue erste Gitarre. Denn Jörg Sander war zumindest am neuen Album nicht mit beteiligt…

PS: da wir heute schon mal das Thema Musik auf dem Plan haben, vielleicht kann ich hier noch den einen oder anderen neugierigen erwischen. Jemand aus meinem Freundeskreis braucht dringend Hilfe. Sie möchte ihre eigene Musik gerne etwas bekannter machen und sie einfach einem breiteren Publikumskreis präsentieren. Das ist ein wirklich interessantes Projekt, wenn auch musikalisch völlig verschieden von dem, worüber ich z.B. zu Beginn dieses Eintrages geschrieben habe. ;-) Aber wer vielleicht in diesen grauen Tagen etwas zum Träumen, etwas zum Entspannen sucht oder eventuell auch die innere Sonne ein wenig anregen will, der sollte sich einfach mal einlassen auf dieses Erlebnis. Seid mal neugierig, Leute! Es lohnt sich auf jeden Fall. Und wenn es Euch gefällt, dann erzählt es am besten auch weiter. Ihr habt drei Möglichkeiten, Euch erstmal selber schlau zu machen: Nummer 1, Nummer 2, Nummer 3. Viel Spaß beim Entdecken.

6.11.13 23:18
 


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